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Ein Trip durch Rumäniens Wildnis

Gewinnspiele, bei denen man Reisen abstauben kann, sind ja meistens eher öde: Kreuzfahrten (gähn), All-inclusive-Trips in Hotelburgen oder Wellness-Tage… Einen echten Outdoor-Freak kann das nicht locken. Echten Seltenheitswert dagegen haben Trips wie die Abenteuertour durch die Natur Rumäniens, wie sie  im Januar 2012 fünf Männer erlebten – die Sieger des Gewinnspiels einer Männerkosmetikmarke. Begleitet wurden die Männer von zwei Coaches sowie von Mitarbeitern des Unternehmens. Die Reise führte die Teilnehmer in den Südwesten des Landes, nach Brebu Nou, einen Ort, der zum Nationalpark Semenic gehört.

Einen Lehmofen bauen

Zurück zu den Wurzeln, so ungefähr lautete das Motto der Tour, die die fünf Gewinner (warum waren das eigentlich alles Männer) im rumänischen Nationalpark Semenic erleben durften. Der erste Reisetag wurde für die Anreise aus Deutschland genutzt. Los ging es vom Flughafen München aus ins rumänische Temeswar. Von dort aus führte die Reise mit dem Offroader durch tiefverschneites Gelände nach Brebu Nou, das Ausgangscamp für das Abenteuer Rumänien. Noch am ersten Abend wurde mit einem der Coaches das Outdoor-Programm besprochen und ein gemeinsames Abendessen eingenommen. Der zweite Tag, der unter dem Motto „Die Kraft der Erde erleben“ stand, war in warmer Funktionskleidung für einen Marsch durch das Timistal vorgesehen. Hier mussten die Männer verschiedene Aufgaben erfüllen, wie etwa einen Lehmofen bauen, Stockbrot braten oder Höhenunterschiede richtig einschätzen. Abgerundet wurde der Tag mit einer Nachtwanderung mit Fackeln durch Brebu Nou.

Eine kleine Planänderung

Der dritte Tag startete erneut mit einer Wanderung und weiteren Übungen, diesmal durch den Nationalpark Semenic. Am Abend sollte ein Zelt aufgebaut werden, doch das Programm konnte nicht planmäßig verlaufen. Schuld daran war der starke Schneefall, der sich teilweise wie Hagel anfühlte. Außerdem stolperten zwei Männer über von Schnee verborgene Holzscheite, so dass an ein Weitergehen nicht mehr zu denken war. Also wurde improvisiert, und die Zelte in Brebu Nuo aufgeschlagen. Nach der Herstellung von Trinkgefäßen aus Holzscheiten mithilfe von Feuersglut, wurde die Nacht schließlich doch noch im Zelt verbracht. Tag vier wartete mit einer interessanten Höhlenwanderung durch die Comarnic-Höhle auf, und der letzte Abend wurde mit dem einen oder anderen Ursus, einem bekannten rumänischen Bier, begangen.

Mit ein bisschen Wehmut nach Hause

Die Männer traten ihre Rückreise mit ein bisschen Wehmut an und haben noch heute schöne Erinnerungen an das Abenteuer in Brebu Nou. Weitere Informationen zu der Tour gibt es auf dieser Seite.

Image: Przemyslaw Moranski – Fotolia

1 COMMENT
  • Axel | OUTDOORSEITE 5. Januar 2013

    Hi Andreas,
    vielen Dank für’s Erwähnen und danke für die tolle Zusammenfassung unseres Abenteuers.
    Liebe Grüße
    Axel

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