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Rangieren und Einparken mit dem Caravan: (K)eine Herausforderung

Familie im Campingwagen

Mit dem Caravan in den wohlverdienten Urlaub zu fahren, ist eine echte Besonderheit. Sie sind flexibel in der Wahl des Urlaubsortes, können Etappen und Zwischenziele festlegen und den ganz speziellen Flair des Camper-Daseins erleben – wären da nicht die ungewohnten Ausmaße des Gespanns und damit einhergehende Herausforderungen an die Fahrer.

 

Länge, Breite, Wendekreis: Die Gelassenheit macht’s

Wer eher selten oder gar zum ersten Mal mit einem Caravan in den Urlaub startet, sollte sich vorher mit der ungewohnten Situation auseinandersetzen. Durch die Länge des Gespanns erhöht sich der Wendekreis enorm, auch die Abmessungen des Caravans müssen in jeder Hinsicht berücksichtigt werden. Zusätzliche Außenspiegel am ziehenden Fahrzeug ermöglichen dem Fahrer eine optimale Sicht nach hinten. Doch Vorsicht: Ein so genannter „tote Winkel“ lässt sich auch damit nicht vermeiden. Im Gegenteil: Er ist deutlich größer als beim Pkw oder Transporter allein!

Nehmen Sie beim Rangieren und Einparken nach Möglichkeit Hilfe in Anspruch und lassen Sie sich einweisen. Legen Sie eindeutige Handzeichen für „links oder rechts einschlagen“, „Stopp“, „Weiter“ etc. fest, damit es keine unangenehmen Überraschungen gibt. Bleiben Sie in jedem Fall gelassen und betrachten Sie die knifflige Situation am besten als Herausforderung, die es in Ruhe zu meistern gilt.

Rückwärts fahren leicht gemacht

Sie werden beim Rückwärtsfahren schnell feststellen, dass der Caravan sich beim Lenken genau anders herum verhält als das ziehende Fahrzeug: Schlagen Sie den Lenker nach rechts ein, wendet sich der Wohnwagen nach links – und umgekehrt. Üben Sie das Einparken so lange, bis Sie Sicherheit erlangt haben und die Ausmaße des Gespanns einschätzen können.

Im Außenspiegel sollten Sie das Heck und die Unterkante des Wohnwagens ebenso gut sehen können wie die unmittelbare Umgebung. Geben Sie Ihrem Helfer den Tipp, dass Sie ihn sehen können, wenn auch er Sie im Außenspiegel sieht. Er sollte nicht nur auf mögliche Hindernisse und parkende Fahrzeuge achten, sondern auch auf das Gelände. Ist es abschüssig, kann der Caravan aufsetzen, da das Heck sich beim Einachser oft unvermutet absenkt.

Erholsamer Urlaub mit dem Caravan

Gute Vorbereitung und ausgiebiges Üben schont die Nerven. Tipp: Mieten Sie den Caravan für einen zusätzlichen Tag vor dem Urlaubsbeginn und fahren Sie nach Geschäftsschluss einen Supermarkt-Parkplatz an, auf dem Sie in Ruhe trainieren können. Vielleicht finden Sie auch einen offiziellen Übungsplatz in der Nähe mit einem Profi, der Ihnen wertvolle Tipps geben kann. Es lohnt sich!

 

Bild: Thinkstock, dv1603007, DigitalVision, DigitalVision

 

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