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Afrika zum Greifen nah – über Marbella auf den Gipfeln der Sierra Blanca

Yachthafen

Eine Bergtour im andalusischen Frühling mit Alexander
Ideales Bergwetter herrscht im Frühjahr an der Costa del Sol. Während unten an der Küste in der Stadt der Schönen und Reichen noch feiern, unternehmen andere in den höheren Lagen wunderschöne Wanderungen. Zum Beispiel vom Dörfchen Ojén zum höchsten Punkt des umliegenden Gebirges Sierra Blanca, La Concha genannt.

Start ist auf etwa 300 Metern über dem Meeresspiegel im Bergdorf Ojén. Weiße kleine Häuser formen dort ein labyrinthartiges Gassensystem rund um den zentralen Kirchplatz, wo man erstmal ein andalusisches Frühstück einnimmt. Kräftiger Milchkaffee im Glas, weißes geröstetes Bauernbrot und ein frisch gepresster Orangensaft. Wer es deftig mag, verreibt eine Knoblauchzehe auf dem getoasteten Brot, bevor es verschwenderisch mit Olivenöl übergossen wird. Erst dann kommt die dicke Flüssigkeit aus frisch passierten Tomaten oben drauf mit einer Prise Salz.

Sonnenschutz nicht vergessen

Bevor die Bergtour beginnt, füllt man seine Wasserflaschen am Dorfbrunnen mit kühlem Quellwasser auf. Dann nimmt man Kurs auf die Berge und legt los für die gut sechsstündige Tour. Während in Deutschland eine Regenjacke immer ins Wandergepäck gehört, sollte man in diesen südlichen Gefilden unbedingt auf Sonnenschutz achten. Vor allem Nase und Nacken werden also mit Sunblocker eingecremt. Wer heikle Stellen an seinem Kopf kennt, sollte einen Hut aufsetzen.
Dann geht es hoch, rund eine Stunde bis zum Hochplateau Juanar. Der Weg führt durch einen paradiesischen subtropisch-mediterranen Wald mit allerlei Palmenarten, in violett und gelb und vielen anderen Farben blühenden Sträuchern und nach Piniennadeln duftenden Büschen und Bäumchen. Immer wieder werden wir auf aufgewühlte Stellen aufmerksam, die Wildschweine in diesem Reservat auf ihrer Suche nach Nahrung hinterlassen haben. Und immer wieder streifen wir mit den Beinen und Knien saftig grüne Rosmarin-Sträucher, die einen angenehmen natürlichen Duft verströmen.

Alexander empfiehlt:

Das Silva Fernglas Epic

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Panoramablick auf Gipfelniveau

Ein Paradies, das die Strapazen der stetig ansteigenden Route vergessen lässt, Lust auf mehr macht und uns immerfort antreibt, die Hochebene zu erreichen. Oben auf etwa 850 Metern angekommen, wird der Blick auf umliegende karge steinige Berggipfel ebenso frei wie eine Olivenplantage und weitere Wanderwege. Jetzt bietet es sich an, das Fernglas Silva Lite-Tech Compact herauszuholen, um die Umgebung zu studieren. Der Weg führt erst links, dann an der Abzweigung rechts weiter. Durch einen dunklen Nadelwald hindurch erklimmt man einen kleinen Bergpass. Nach diesem Anstieg geht es immer wieder rauf und runter und auf dem Bergrücken entlang, vorbei an manchen Schluchten und etwas engeren Passagen zum Gipfel La Concha.

Mit knapp über 1200 Metern ist es der höchste Gipfel der Gegend und bietet einen hervorragenden Blick auf Nordafrika. Zum Glück wiegt das Fernglas nur 400 Gramm und ermöglicht ein spielend leichtes Erkunden der Gegend. Da der Felsen von Gibraltar mit bloßem Auge schon gut zu erkennen ist, kann man mit dem Fernglas überraschende Details heranholen. Dazu gehört das gegenüber liegende Riffgebirge von Marokko ebenso wie verschiedene Einzelheiten der direkt zu Füßen liegenden Jet-Set-Metropole Marbella. Die Stadt erfüllt heute ihren Namen im Wortsinn, denn das satt blaue Mittelmeer glitzert in der Sonne und ruft schönste Assoziationen der Meereswelt hervor.

Schnee und Strand zugleich

Dreht man sich um, kann man den Blick über das im Frühjahr noch saftig grüne Hinterland dieses Küstenstreifens Costa del Sol streifen lassen mit seinen diversen kleinen weißen Bergdörfern, der immer wieder hügeligen bis bergigen Landschaft und den weißen Gipfeln der ganz im Hintergrund gelegenen Sierra Nevada. Dort wird noch immer Ski gefahren, während unten am Strand sich die ersten Touristen auf dem Handtuch schon ausgebreitet haben und in der intensiven Sonne aalen. Nach der Stärkung, Fotosession und dem ausgiebigen Genuss des Panoramas geht es wieder auf den Rückweg, der weniger als drei Stunden in Anspruch nehmen wird.

 

Das Bild: Thinkstock, 170597162, iStock, anshar73

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